Die Zielgruppe & Nutzer
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- Erstellt am 07.02.2011

Bevor es an die konkrete Konzeption der interaktiven Infografik geht, muss feststehen, für welche Zielgruppe diese geschaffen wird. Da AVM jeden Menschen betreffen kann, handelt es sich auf den ersten Blick um die sogenannte 360-Grad-Zielgruppe. Aber was heißt das für die Konzeption der Patientenaufklärung? (Foto: iStockPhoto/Yuri_Arcurs)
Wichtigste Zielgruppe sind die Patienten selbst, gefolgt von den Familienangehörigen, Freunden & Bekannten, Ärzten und allgemein interessierten Personen. Alle diese Personen haben von sich aus ein Interesse, sich über arteriovenöse Malformationen zu informieren. Das bedeutet, die Infografik muss den Nutzer nicht erst für das Thema "begeistern" oder einfangen, sondern man kann sofort einsteigen.
Das Interesse variiert allerdings, ebenso wie das Vorwissen: Es gibt Laien und Experten, ebenso Personen mit wenig Interesse und Personen die möglichst viel wissen möchten. Hier kommen die Interaktions-Möglichkeiten ins Spiel: Wenn ich den Wissenstand des Nutzers nicht kenne, kann ich ihn entscheiden lassen, wie tief er in die Materie einsteigen will.
Gleichzeitig muss ich bei der Konzeption/Gestaltung berücksichtigen, dass die Patientenaufklärung wahrscheinlich auch von Personen genutzt wird, die den Umgang mit dem Computer nicht gewohnt sind. Und es wäre von Vorteil, wenn die Patientenaufklärung trotz Interaktivität barrierearm wäre.