Fragen an den Experten

Duch die ARUBA-Studie und einen Artikel in der "Medical Tribune" bin ich auf den Neurologie-Professor Dr. Christian Stapf aufmerksam geworden, AVM-Spezialist am Hôpital Lariboisière in Paris. Ich hatte ihm ein paar Fragen zu dem genannten Artikel geschickt, ebenso zur Risikoeinschätzung. Prompt kam eine Antwort mit hilfreichen Tipps, wofür ich mich recht herzlich bedanke!

AVM-Studien in New York

Prof. Stapf hat auf mehrere Studien aus dem Großraum New York verwiesen, die darauf hindeuten, dass das Blutungsrisiko einer unbehandelten AVM wahrscheinlich nur bei etwa 1% pro Jahr liegt. Die Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Neurologie werden wohl gerade dahingehend überarbeitet (dort ist im Moment 2-3% angegeben und nur unter günstigen Umständen 0,9%). Prof Stapf sieht ein durchschnittliches Blutungsrisiko von 4% als definitiv zu hoch an. Eine weitere Studie aus New York von 2006 hat ergeben, dass das Risiko für eine zweite Blutung nach der ersten auf etwa 5% steigt.

In den Studienberichten finden sich noch viele weitere Angaben, die ich aber erst noch (ins Nicht-Experten-Deutsch) übersetzen muss, bevor ich damit etwas anfangen kann...

Nochmals herzlichen Dank nach Paris!

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